Abschied und Begräbnis - den Übergang angemessen gestalten

Abschiednehmen von geliebten Menschen ist eine Grundbedingung des Daseins.

Der Tod bringt alle daran Beteiligten an den Rand des Lebens, indem er einen oder eine von uns über den Rand zieht. Eine angemessene Zeremonie, ein Begräbnis mit einer Trauerfeier gilt zurecht als grundsätzliches Menschenrecht und ist zivilsatorischer Ausweis. Eine Trauerfeier ehrt den Verstorbenen und bringt ihn als Wesen zurück in die soziale Welt. Damit gewinnen auch die Hinterbliebenen.

Nur sind viele Familien und Paare, viele Hinterbliebene nicht mehr in den Kirchen verwurzelt. Das klerikale Begräbnis mag zwar weithin die Regel sein, aber viele Menschen sehen in einem Pfarrer und den Konfessionen keine angemessene Autorität für ihr spirituelles Empfinden. Das muss keine Ablehnung sein, aber wenn der oder die Verstorbene kein Christ war, warum dann eine kirchliche Trauerfeier?

Und so entwickelt sich unübersehbar in Deutschland eine neue Friedhofs- und Trauerkultur. Die vielen Friedwälder etwa. Oder individuell gefertigte Urnen und neue Formen des Erinnerns und Trauerns.
In dieser Kultur können Angehörige und Freunde die Zeremonie mitgestalten. Der Abschied vom Glauben, Wissen, der Liebe und den Qualitäten des oder der Verstorbenen können so angemessen und authentisch gefeiert werden.

Hilflos sind aber viele, wenn es um die spirituelle Dimension der Trauerfeier geht: Welche Größen weisen nun über das Leben hinaus? Welche Größen und Mächte geben den Hinterbliebenen Kraft und erschaffen den heiligen Raum, den diese Feier unbedingt braucht?

Da ich seit über 30 Jahren die spirituellen (keltischen) Wurzeln Europas erforsche, gestalte ich aus dieser Tradition auch Trauerfeiern und Begräbnisse. Sie werden die genaue Tradition erfragen wollen. Doch es verhält sich damit wie mit Europa selbst: Es ist eine bestimmte Mischung aus Elementen von heidnisch-keltischen Kulturen, von buddhistischen Erkenntnissen und Einsichten, sowie eine lange Praxis in der Wirkungsweise von Zeremonien. (Auch von Feuerläufen, die ich auch anleite).

Jeder Mensch ist einzigartig und ich bringe niemals ein fertiges Konzept mit, aber sehr viel Wissen und Erfahrung. Wenn Sie eine Abschieds- oder Trauerfeier gestalten müssen , dann ist mein erster Rat: Alle zusammen gestalten die Feier. Je mehr Menschen mit der Idee der Zeremonie übereinstimmen und Ideen einbringen, desto größer sind die Chancen auf einen großen und schönen heiligen Raum, in dem alles passt.

Rufen Sie mich an, wenn Sie an einer solchen Zeremonie interessiert sind.