Einweihungen und Übergänge

Ohne Zweifel enthält jeder menschliche Lebenslauf bestimmte markante Stationen.

Wir kennen als offiziellen Anlass etwa die Taufe, Schuleintritt, Firmung oder Konfirmation. Immer wenn ein Mensch eine soziale Gruppe betritt oder verlässt, ergeben sich neue Lebensperspektiven, die schön und schrecklich sein können, die Dinge umwerfen oder ganz neu belichten können.
Deswegen hat jeder dieser Übergänge eigene Regeln, eigene Bedingungen und eigene Herausforderungen für den, der durch diese Schwelle tritt.

Auch ist jeder Übergang eine Widerfahrnis, ein nicht mehr zurücknehmbares Ereignis. Deswegen ist es eine Gruppenaufgabe, dem oder den Hindurchgehenden Kraft und Zuversicht für den neuen Lebensabschnitt zu geben.

Viele Familien und Eltern wünschen sich Übergangsrituale für ihre Kinder, die nicht klerikal gebunden sind. So kann eine Taufe durchaus ohne Pfarrer stattfinden. Es kommt nur darauf an, was die beteiligte Gruppe als spirituelles Rüstzeug für den Nachwuchs ansieht. Dann kann sich eine Zeremonie ganz verschieden entwickeln. Die Kraft einer heiligen Quelle etwa benötigt keine lauten Töne und kann eine Taufe ganz besonders machen.

Der Eintritt ins Jugendalter kann mit einer nächtlichen Initiationsreise gefeiert werden. Und ein Feuerlauf wiederum kann mit Lieder und Trommeln eine Lebensentscheidung mit einer 8 Meter langen Glutspur unterstreichen – auch wenn dies nur ein Teil der Abschiedsparty sein sollte.

Wenn es darum geht, Übergänge spirituell und mit Tiefgang zu begleiten, wenn es um Einweihung oder Transformation geht, bin ich gerne Ihre Beraterin.